Wolfgang W. Müller (Hg.)
Christentum und Islam
Plädoyer für den Dialog
2009, 271 Seiten, 12,5 x 20 cm, Paperback
ISBN 978-3-290-20054-1
CHF 32,00 EUR 21,40 EUA 22,00
Die Beziehung zwischen Christentum und Islam ist seit längerer Zeit ein öffentliches Thema in Europa. Das Zueinander beider Religionen wird kontrovers behandelt. Theologische wie aussertheologische Faktoren bestimmen die Debatte. Einerseit hat das Aufkommen religiös motivierter Gewalt das Klima zwischen den beiden Religionsgemeinschaften verändert, andererseits ruft die Charta Oecumenica die christlichen Kirchen in Europa auf, die Beziehung zum Islam zu pflegen.
Im Band 8 der Schriften des Ökumenischen Instituts Luzern kommen die verschiedenen Stimmen dieser Debatte zu Wort: Religionswissenschaft, Theologie, Soziologie, Pädagogik, Politik und Kulturwissenschaften. Das Buch bietet eine aktuelle Standortbestimmung der nötigen Schritte auf dem Weg zum Dialog beider Religionen.
Mit Beiträgen von Farideh Akashe-Böhme, Petrit Alimi, Samuel-Martin Behloul, Nevfel A. Cumart, Saïda Keller-Messahli, Wolfgang Lienemann, Martin Jäggle, Andreas Renz, André Ritter, Bülent Ucar, Reto Wehrli.
Die Reihe
Die Reihe «Schriften Ökumenisches Institut Luzern» verfolgt das Ziel, die ökumenischen und interreligiösen Prozesse in Kirche und Theologie reflexiv, kritisch und konstruktiv zu begleiten. Die Reihe spiegelt den aktuellen ökumenischen Dialog und leistet einen profilierten Beitrag in der ökumenischen Bewegung für Theologien und Kirchen.
Hans Jaquemar und André Ritter (Hg.)
Frohe Botschaft und kritische Zeitgenossenschaft
2005, 240 Seiten, Pappband
ISBN 3-905501-83-x
CHF 29,80
Miteinander ein "rundes" Jubiläum zu feiern, ist das eine. Die lebendige Geschichte dahinter zu erinnern, das andere. Beides - das Feiern und das Erinnern - soll in einer Festschrift anlässlich des 125jährigen Jubiläums der Evangelischen Kirche im Fürstentum Liechtenstein (1880-2005) seinen ihm gebührenden Ort finden und evangelisches Profil auf vielfältige Weise zur Darstellung bringen.
Die beiden Herausgeber bemühen sich, diesem Anliegen auf ansprechende Weise gerecht zu werden und einer breiten Leserschaft Einblicke in die vielfältige Geschichte der Evangelischen Kirche im Fürstentum Liechtenstein zu gewähren.
Um weitere Beitragende zu nennen: Wolfgang Huber, Karl Graf, Margot Kässmann, Christoph Möhl, Heiner Geissler, Herbert Haag, Josef Biedermann, Fritz Erb, Albert Frommelt, Wilfried Imelmann, Franz Näscher, Karin Ritter, Wibratha Voigt und Cornelia Wieczorek-Kolb.
André Ritter
Nebeneinander oder miteinander vor dem Einen Gott?
Eine Studie zur Frage des gemeinsamen Betens und Feierns von Juden, Christen und Muslimen
2010, 212 Seiten, br.
ISBN 3-8309-2249-0
EUR 24,90
Die Frage des gemeinsamen Betens und Feierns von Juden, Christen und Muslimen umfasst weit mehr als eine bloße Repetition und Deskription gesprochener Texte und gesungener Lieder – es geht auch um eine „heilsame Erfahrung im Dialog“, die wiederum auf Ganzheitlichkeit und Leiblichkeit theologischen Denkens und Redens hinweist. In den unterschiedlichsten Situationen, in denen Menschen verschiedener Konfession und Religion zum Beten und Feiern zusammentreffen, bekundet sich deutlich vernehmbar das Bedürfnis, mit dem eigenen Verständnis von Gottesdienst und Gebet die Nähe des Anderen zu suchen, ohne jedoch die eigene Identität dabei preisgeben zu müssen.
Was aber geschieht in diesen vielschichtigen Prozessen liturgischer und spiritueller Begegnung? Wie lässt sich die gegenseitige Bezugnahme verstehen und vermitteln? Bereits die Sprache des Betens und Feierns verweist in aller gebotenen Differenziertheit auf einen recht komplexen Vorgang, der mit Hilfe der neueren Ritualforschung einer sorgfältigen Analyse zu unterziehen ist, bevor weitergehende theologische Überlegungen für die interkulturelle bzw. interreligiöse Praxis des gemeinsamen Betens und Feierns angestellt werden.