Vaduzer Predigt 2014 und Konzert mit Natasha und Andreas Hausammann

Vaduzer Predigt - mit Prof. Fulbert Steffensky


 
Sonntag, 9. November 2014, 10 Uhr
Evangelische Kirche Vaduz-Ebenholz
 
Einmal jährlich übernimmt in der Evangelischen Kirche im Fürstentum Liechtenstein eine bekannte Persönlichkeit die Predigt. In der Vergangenheit waren dies schon Künstler, Journalisten, Juristen, Politiker, Forscher u.a.

In diesem Jahr hat Prof. Fulbert Steffensky zugesagt.
Fulbert Steffensky, geb. 1933 in Rehlingen/Saar, Studium der katholischen und evangelischen Theologie, 13 Jahre Benediktinermönch in der Abtei Maria Laach, 1969 Konversion zum Protestantismus, 1972-75 Professur für Erziehungswissenschaft an der FH Köln, 1976-77 Gastprofessor am Union Theological Seminary in New York, 1975-1998 Professor für Religionspädagogik am Fachbereich Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg, Arbeitsschwerpunkte Religionspädagogik und Homiletik, verheiratet mit Dorothee Sölle (gestorben 2003), lebt jetzt in Luzern verheiratet mit Li Hangartner.

Mit Dorothee Sölle hat Prof. Steffensky das Politische Nachtgebet gegründet. Er ist 2005 mit dem Sexauer Gemeindepreis für Theologie und 2013 mit dem Ökumenischen Predigtpreis ausgezeichnet worden.
 
Kirche - Burg oder Zelt? (Psalm 46)
Unser Bild von der Kirche hat sich verändert, wir haben eine neue Schönheit des Bildes Kirche entdeckt. War es früher die feste unerschütterliche Burg, so heute eher das Zelt, das auf Zeit schützt, aber auch an Aufbruch, Weg und Wanderschaft erinnert. Offenheit und Freiheit sind Züge jenes neuen Kirchenbildes. Es könnte allerdings sein, dass die Christen diese Freiheit so wenig schätzen wie das Volk Israel, das sich auf seiner Wanderschaft nach den alten Fleischtöpfen Ägyptens sehnte. Diese Fleischtöpfe könnten sein: Das Schielen nach der grossen Mitgliederzahl; das Bestehen auf der eigenen Einzigartigkeit; die Trauer um den Verlust von Geld, Einfluss und Ansehen. Wie verlernen wir die Depression über den Verlust einiger Fleischtöpfe? Wie lernen wir die neue Schönheit der Kirche zu lieben. Man kann nur lieben, was man schön gefunden hat.
 
 
 

Es tagt - Konzert mit Natasha und Andreas Hausammann

 
 
 
Freitag, 31. Oktober 2014, 19 Uhr
Evangelische Kirche Vaduz-Ebenholz
Eintritt frei, Kollekte am Ausgang
 
Schnörkellos und tiefsinnig

Die gebürtige Balznerin Natasha Hausammann-Maier ist zusammen mit ihrem Ehemann, dem Pianisten Andreas Hausammann, bereits seit über 14 Jahren als Sängerin und Kirchenmusikerin im Pop-Bereich unterwegs. Nun stellen die beiden ihr neues Album vor: „Es tagt“. Ihre Lieder erzählen von der erwartungsvollen Zeit zwischen Nacht und anbrechendem Tag, vom Warten, Hoffen und Scheitern und Gottes grenzenlosem Erbarmen, das letztendlich alles umschliesst.
Ihre Konzerte sind glaubwürdig präsent, weitarmig schlicht, kompositorisch eigenwillig und inhaltlich tiefgreifend. Sie ermutigen und beschenken. Jenseits von aller Show spielt sich ihre Musik ins Herz.
Das Konzert in der evangelischen Kirche Vaduz bildet den Auftakt der 12 CD-Release-Konzerte.